Unwetter: Landrat zollt allen Einsatzkräften höchsten Respekt

Veröffentlicht am: 12.06.2018

Einer eingehenden Analyse unterzog der Katastrophenschutz des Landkreises Birkenfeld die Einsätze nach dem Unwetter am 27. Mai. Angesichts der nicht vorhersehbaren Ereignisse und der daraus resultierenden schwierigen Rahmenbedingungen hätten alle Akteure „gute Arbeit geleistet und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, bilanziert Landrat Matthias Schneider, der an jenem Sonntag bereits während des Gewitters die betroffenen Orte aufsuchte: „Allen Einsatzkräften der Hilfsorganisationen gebührt höchster Respekt für das ehrenamtliche Engagement.“ Zudem verspricht der Kreischef, die in Not geratenen Menschen weiterhin nach Kräften zu unterstützen. Dazu steht er in intensivem Kontakt zum Staatssekretär im Innenministerium, Randolf Stich.

 Dem mitunter entstandenen Eindruck eines „Kompetenzgerangels“ widerspricht der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung, Jürgen Schlöder: „Alle Zuständigkeiten sind klar geregelt und wurden eingehalten.“ Die enge Abstimmung zwischen den Ebenen Landkreis und Verbandsgemeinde und die Kooperation über die Kreisgrenzen hinweg seien unverzichtbare Elemente eines effektiven Eingreifens, betont der Leitende Regierungsdirektor. Forderungen, eine zentrale Stelle müsse sämtliche Arbeiten und Besorgungen organisieren, wären in der Praxis nicht umsetzbar, vielmehr sei in allen Bereichen spezifischer Sachverstand gefordert. Zum Beispiel hätten seitens des Landkreises sowohl der Katastrophenschutz als auch der Abfallwirtschaftsbetrieb große Herausforderungen bewältigen müssen. Dabei zeugt etwa der Abtransport des Unrats und Schutts auf vier Wechselladerfahrzeugen der Feuerwehren von optimaler Verzahnung.