Jetzt bewerben: 27. Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Veröffentlicht am: 21.01.2020

Nachdem bereits im November 2019 Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zur Teilnahme am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufgerufen hat, gab jetzt auch der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz den Startschuss für den nunmehr 27. Bundeswettbewerb,  der in diesem Jahr auf Kreisebene beginnt und bis 2022 mit der Entscheidung auf Bundesebene durchgeführt wird.

Aufgerufen zur Teilnahme sind alle räumlich geschlossenen Gemeinden oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter (allgemein als Dorf bezeichnet) mit bis zu 3000 Einwohnern. Der Aufruf richtet sich wieder an Dorfgemeinschaften, die sich mit Engagement für ein attraktives Leben im Ort einsetzen. Am bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ dürfen alle teilnehmen, die sich auf dem Land für die sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und baulichen Belange des Dorfes engagieren. Prämiert werden Ideen und innovative Vorhaben zur Gestaltung eines attraktiven Lebens in Dörfern.

Die Dorfbewohner sollen zeigen, was sie bewegt und wodurch sich Entwicklung und Zusammenleben in ihrem Dorf auszeichnen - besonders in der Zukunft. Neben den bisherigen Sonderpreisen der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur „Stärkung der Innenentwicklung“, dem „Demografiepreis Dorferneuerung“ sowie dem Sonderpreis „Kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung“ wurde in diesem Jahr erstmals auch ein Sonderpreis „Mehr Grün im Dorf“ ausgelobt. Mit Hilfe der Dorferneuerung ist es möglich, der Dorfökologie und dem Klimaschutz zu noch mehr Einfluss und Bedeutung zu verhelfen. Gerade in Zeiten klimatischer Veränderungen kann „Mehr Grün im Dorf“ dazu beitragen, gesündere Lebensbedingungen zu schaffen.

Für den Sieger im Landesentscheid winkt ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Alle teilnahmeberechtigten Dörfer im Nationalpark Landkreis Birkenfeld sind ab sofort aufgerufen, sich bis spätestens zum 20. März 2020 zu bewerben.

Die Bewerbungen werden über die entsprechenden Verbandsgemeindeverwaltungen der Kreisverwaltung vorgelegt.