Coromavirus: Rückkehrer aus Risikogebieten sollen zu Hause bleiben

Veröffentlicht am: 15.03.2020

Menschen, die aus einem Coronavirus-Risikogebiet zurückgekehrt sind, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Hämdehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut Kriterien wie Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen wie Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete und exportierte Fälle in andere Länder bzw. Regionen.

Internationale Coronavirus-Risikogebiete sind:

Ägypten: ganzes Land
China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: Bundesland Tirol
Spanien: Madrid
Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

Besonders betroffene Gebiete in Deutschland:

Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Personen, die sich in einem der genannten Gebiete aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.