Sachverständigengruppe zum Thema Afrikanische Schweinepest eingesetzt

Veröffentlicht am: 26.02.2018

ASP-Sachverständigengruppe

Die Mitglieder der Kreissachverständigengruppe

Aufgrund der derzeitigen Gefährdungslage einer möglichen Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) richtet die Kreisverwaltung Birkenfeld eine Sachverständigengruppe auf Kreisebene ein.

Tritt ein Fall der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Landkreis oder in einem angrenzenden Landkreis auf, wird die Sachverständigengruppe eingesetzt werden, um die Kreisverwaltung bei der Tierseuchenbekämpfung mit ihrem fachlichen Rat zu unterstützen. Dabei wird es in erster Linie um Unterstützung bei der Ausweisung der verschiedenen Schutzzonen und auch z.B. bei der Festlegung geeigneter jagdlicher und wildhygienischer Maßnahmen zur Eindämmung der Tierseuche gehen. Eine Vernetzung der Sachverständigengruppen der Landkreise auf Landes- bzw. Bundesebene wird dabei erforderlich sein.

Zu einem ersten Treffen Anfang der Woche waren auf  Einladung von Landrat  Dr. Schneider  Vertreter des Nationalparkamts, der Forstämter, die Kreisjagdmeisterin, die Vorsitzende des Kreisjagdverbandes sowie der Kreisvorsitzende und der Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes gekommen.

Der Präsentation zur aktuellen Situation der ASP, der erforderlichen präventiven Maßnahmen sowie der Vorgehensweise im Fall  eines Ausbrauchs  durch Veterinärdirektorin  Dr. Anne Lühnenschloß folgte eine angeregte Diskussion der Teilnehmer. Der Termin der nächsten Sitzung der Sachverständigengruppe wurde bereits vereinbart.