Rad-Symposium am 9. Dezember

Veröffentlicht am: 30.11.2010

Welche Potenziale besitzt der Landkreis Birkenfeld im Radtourismus? Das ist eine der Fragen, um die es bei einem Symposium zum Radfahren am Donnerstag, 9. Dezember, ab 17.30 Uhr in der Idar-Obersteiner Göttenbach-Aula geht. Neben dem Alleinstellungsmerkmal Edelsteine und der in jüngster Zeit so erfolgreichen Facette Wandern könnte das Radeln einen wesentlichen Beitrag zu einem weiteren Aufschwung des Tourismus im Kreis Birkenfeld leisten, wie Studien zeigen.  

Ein Schwerpunkt liegt am 9. Dezember auf der Bewertung des Nahe-Radwegs und dem Ausbau zu einem flussnahen Radwanderweg. Hat der Radweg an der oberen Nahe in seinem heutigen Zustand eine Chance am Markt? Welche Anziehungskraft würde eine weitgehend flache Trasse auf Urlauber und Einheimische ausüben? Wie stehen Bevölkerung und Politik zu diesem Projekt? „Das Symposium soll mit objektiven Informationen und Expertenmeinungen zur Versachlichung der Diskussion beitragen und eine Grundlage für das weitere Vorgehen liefern“, erklärt Landrat Axel Redmer, für den der Nahe-Radweg im Radwegenetz des Kreises Birkenfeld zentrale Bedeutung hat.

Doch auf dieser Strecke sind Fortschritte, die zum Durchbruch führen, nur mit einem langen Atem zu erreichen, wie die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung und die Entscheidungsträger im Kreistag wissen. Aber bei dem Symposium werden auch andere Möglichkeiten erörtert, das Radfahren im Kreis Birkenfeld zu fördern – vom begleitenden Radweg entlang einer Bundesstraße bis hin zu Touren ohne Markierung, die mit Führer oder GPS abgefahren werden können.

Anregungen liefern könnten Beispiele aus anderen Regionen, etwa der mit einem zweistelligen Millionenbetrag gebaute Hochwald-Ruwer-Radweg und Radwege in sensiblen Naturräumen. In der zweiten Runde steht der Nahe-Radweg im Blickpunkt: Perspektiven und Anforderungen aus touristischer Sicht sowie eine fachlich fundierte Beurteilung. Schließlich ist im dritten Durchgang das Publikum aufgerufen, eigene Ideen einzubringen.