Ideenvielfalt für Wassergärten honoriert

Veröffentlicht am: 02.01.2007
Autor: Knauth, Werner

Landrat Redmer überreichte die Preis im Wettbewerb „Mehr Natur im Garten“. 

Als einen „weiteren Baustein zur Förderung unseres dörflich geprägten Siedlungsraumes“ würdigte Landrat Axel Redmer den Wettbewerb „Mehr Natur im Garten“. Im Festsaal der Kreisverwaltung überreichte er Anerkennungen und Preise an die „besten Acht“.

Neben den Kreiswettbewerben „Unser Dorf hat Zukunft“ und „Vorbildliches Anwesen“ sei auch das dritte Angebot sehr gut angenommen worden, so der Kreischef. Seinen besonderen Dank richtete er an Sparkassendirektor Joachim Köls. „Ohne den Hauptsponsor Kreissparkasse wäre die Durchführung unmöglich.“ Ausgezeichnete Arbeit habe auch die fachkundige Jury geleistet. Unter der Leitung des Bauamtsleiters der Kreisverwaltung, Volker Hauschild, hätten der Förster Bernd Lischke, der Landschaftsarchitekt Alexander Wild sowie die Landespfleger Andreas Schäfer und Kerstin Rogoll hervorragende Arbeit geleistet.

Überrascht sei die Kommission von der Vielfalt der Ideen zum Thema „Wassergärten“ gewesen. Unter allen Teilnehmern drei Bestplatzierte und fünf Anerkennungen auszuwählen sei nicht einfach gewesen. Andreas Schäfer erwartet auch für den Wettbewerb in 2007 eine Fülle von Ideen. zum Thema „naturnahe Vorgärten“.

Urkunden und Apfel-Secco von heimischen Streuobstwiesen überreichte Landrat Redmer als Anerkennung für ein vorbildliches Engagement an die anwesenden Teilnehmer: Hartmut Müller aus Fischbach (verhindert), Karl-Ernst Klee und Johanna Pilger aus Hettenrodt, Martin Kunz aus Reichenbach, Heinz-Werner Lersch aus Bruchweiler sowie an Karl und Christa Öhrlein aus Birkenfeld.

Der dritte Preis ging an Ute und Dieter Becker aus Idar-Oberstein, die auf begrenztem Raum bei extremen Höhenverhältnissen eine naturnahe Erholungsfläche geschaffen hätten. Den zweiten Platz belegte Hermann Bornkessel aus Oberhosenbach der 15 Teiche unterschiedlichster Größe mit einer großen Pflanzenvielfalt gestaltet hat. Als den naturnahesten Wassergarten bewertete die Jury die weitläufige Anlage mit erheblichem Höhenunterschied von Heiko Neuhaus aus Eckersweiler. Er habe mit heimischen Baum- und Straucharten an zwei Teichen – verbunden durch einen Bachlauf – einen „Urwald zum Wohlfühlen“ als Refugium für heimische Tierarten geschaffen.

Naturnaher Garten
Im Festsaal der Kreisverwaltung sprach Landrat Axel Redmer (rechts) seine Anerkennung für die Ideenvielfalt im Wettbewerb „Mehr Natur im Garten“ aus.