Jugendberufsagentur erhält neue Grundlage

Veröffentlicht am: 10.12.2018

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von links: Bürgermeister Friedrich Marx, Landrat Dr. Matthias Schneider, Gundula Sutter (BA) und Andreas Lemens (Jobcénter)

Einen Überblick über die Angebote für Jugendliche am Übergang von der Schule in den Beruf geben und Hilfen aus einer Hand anbieten: Das sind die Ziele, die die Kooperationspartner mit der Einrichtung der Jugendberufsagentur im Nationalparklandkreis Birkenfeld mit der Unterzeichnung der ersten Vereinbarung im Jahr 2015 verfolgten. Die Träger der Arbeitsförderung, der Grundsicherung für Arbeitsuchende und der kommunalen Jugendhilfe haben ihre Erfahrungen der Zusammenarbeit jetzt fortgeschrieben und in einer neuen Kooperationsvereinbarung zusammengefasst. Rund 500 Jugendliche verlassen jedes Jahr im Nationalparklandkreis Birkenfeld die Schule und suchen einen Einstieg in das Berufsleben. Diesen Schritt gehen Jugendliche ganz unterschiedlich an. Was der eine voller Pläne kaum erwarten kann, ist für den anderen eine große Herausforderung und der Abschied vom bisher Vertrauten. „Keiner darf verloren gehen!“ Unter diesem Motto luden Landrat Dr. Matthias Schneider, Gundula Sutter, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach, Friedrich Marx Bürgermeister, Stadt Idar-Oberstein und Andreas Lemens, Geschäftsführer Jobcenter Landkreis Birkenfeld, zur Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung „Jugendberufsagentur Nationalparklandkreis Birkenfeld“ ein.

„Junge Menschen im Nationalparklandkreis zu halten, ihnen vor Ort eine Berufsausbildung, einen anspruchsvollen Arbeitsplatz und eine gute Lebensperspektive zu bieten, alles das sind Ziele, die durch die Jugendberufsagentur unterstützt werden", so der Landrat. „Jugendliche werden auf ihrem manchmal schwierigen Weg durch die Behörden geführt und begleitet. Durch die Abstimmung der Kooperationspartner in der Jugendhilfe und die Bündelung der Angebote an der Schwelle von der Schule in den Beruf erreichen wir die jungen Menschen, die Hilfe brauchen.“ untermauert Gundula Sutter, die Leiterin der Agentur für Arbeit Bad Kreuznach, die Ausführungen des Landrats. „Idar-Oberstein bildet einen Brennpunkt der Jugendarbeit im Kreisgebiet. Jugendliche mit Problemen frühzeitig zu erkennen, ihnen zielgerichtet Hilfsangebote zu unterbreiten gelingt nur, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, sich austauschen und abgestimmt mit den Jugendlichen arbeiten“, betont Friedrich Marx die Bedeutung der JBA, so das Kürzel für die Jugendberufsagentur. „Mit dieser neuen Kooperationsvereinbarung wollen wir das gewachsene Fundament der guten Zusammenarbeit festigen und die Basis für eine Ausweitung der Kooperation auf die Schulen und weitere Partner im Kreisgebiet perspektivisch schaffen,“ macht Andreas Lemens, Geschäftsführer Jobcenter Landkreis Birkenfeld, deutlich. Er betont, dass mit der vorliegenden Kooperationsvereinbarung die Entwicklung nicht abgeschlossen ist und in 2019 die Schulen und die Ausbildungsbetriebe als weitere Partner für die Kooperation gewonnen werden sollen.

Die Jugendberufsagentur will allen Jugendlichen im Nationalparklandkreis den Weg aus der Schule ins Berufsleben erleichtern. Insbesondere wollen die Kooperationspartner der JBA die Jugendlichen erreichen, die wenig oder keine Unterstützung im Elternhaus oder ihrem sozialen Umfeld erfahren und das Motto „Keiner darf verloren gehen!“ aktiv ausgestalten.

Kontakt zur Jugendberufsagentur: Telefon: 06781 5685 333,
E-Mail: birkenfeld.jba-bir@arbeitsagentur.de oder direkt über die Berufsberatung der Agentur für Arbeit, das Jobcenter Landkreis Birkenfeld oder die Jugendämter bei der Kreisverwaltung Nationalparklandkreis Birkenfeld oder der Stadt Idar-Oberstein.